Studie: Je höher die formale Bildung, desto eher sind Kunden bereit, digital zu bezahlen
Es klingt schon provokativ: Wer eine hohe formale Ausbildung ( i.d.R. Hochschulreife) hat – zahlt lieber digital und nutzt eher Online-Banking, wie die aktuelle Studie “Bargeld, Karte, kontaktlos – Wie die Deutschen bezahlen (wollen)” (PDF) des BdB zeigt. Für die Erhebung der repräsentativen Umfragedaten wurden 1.019 Personen ab 18 Jahre von Kantar TNS telefonisch befragt.

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Ähnlich sieht es beim kontaktlosen Bezahlen (NFC) aus. Während 61 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bereits kontaktlos bezahlt haben, sind es nur 35 Prozent bei den Senioren ab 60 Jahren.

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Kontaktloses Bezahlen wird in Deutschland zunehmend zur Normalität. Die Kunden schätzen vor allem die Schnelligkeit des Bezahlvorgangs; zudem müssen Kunden wie Händler so weniger Bargeld bereithalten.“
Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer Bankenverband
Auch beim Online Banking spielt das Alter eine Rolle: Während die Hälfte aller Deutschen Online Banking nutzt, liegt der Anteil der „Online-Banker“ im Alterssegment der unter 40-Jährigen mit 70% am höchsten. Bei den über 60-jährigen sind es hingegen lediglich 29 Prozent.

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Die Nutzung digitaler Bezahlverfahren ist der Studie zufolge auch abhängig vom Bildungsgrad: Je höher der Bildungsabschluss der Befragten, desto häufiger werden auch digitale Zahlungswege genutzt. So geben 72 Prozent der Deutschen mit allgemeiner Hochschulreife an, Mobile Banking zu nutzen, aber nur 31 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss.

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Und während nur ein Drittel (33 Prozent) der Hauptschulabsolventen überhaupt schon einmal kontaktlos bezahlt haben, sind es bei den Befragten mit Hochschulreife mit 59 Prozent fast doppelt so viele.
Die komplette Studie kann hier kostenlos als PDF geladen werden.aj
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