Geldbote 2.0: Kwitt und VR-Banken (“Geld senden & anfordern”) legen Softstart hin, weitere sollen folgen

Sparkassen-Finanzportal
Noch ist es nicht offiziell – aber die Kunden der Sparkassen oder der Volks- und Raiffeisenbanken, die Geld per Kwitt oder die VR-Banking-App (“Geld senden & anfordern”) schicken, haben es schon gemerkt: Seit Mitte Februar ist es möglich, von den Sparkassen aus Geld an VR-Bank-Kunden zu schicken und umgekehrt. Damit ist der Geldbote quasi in Version 2.0 umgesetzt. Den hatte das Bundeskartellamt ein wenig unglücklich erst untersagt und dann im Rahmen von paydirekt (das ja wesentlich größer ist und mehr Banken umfasst) zugestimmt (siehe Interview …).

George-D.-bigstock
Nun kommen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und noch nicht genannte Dritte doch noch zusammen – was sehr sinnvoll ist.

ITFM
Seit Anfang Februar 2018 können die Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken über ‘Geld senden & anfordern’ nun auch mit den Sparkassenkunden, die das vergleichbare „Kwitt“-Verfahren nutzen, Zahlungen untereinander austauschen oder anfordern. Auch mit weiteren Anbietern von Handy-Bezahlverfahren soll für die Nutzer bald eine Interoperabilität hergestellt werden.”
Klaus-Peter Bruns, Vorstandsvorsitzender Fiducia & GAD IT

paydirekt
Kwitt, Geld senden & anfordern – wer kommt noch?
Noch sind keine Aussagen zu bekommen, wer außer dem BVR und dem DSGV mit ins Boot kommen soll. Schaut man sich die P2P-Payment-Szene der Banken an, wäre es aber sehr naheliegend, das auch das P2P-Payment der paydirekt (mehr dazu…) hinzukommen könnte – was das “neue” System zu einem echten Wurf der Banken machen würde. Doch ob das paydirekt sein wird und wie das gemeinsame Kind dann heißen wird, steht noch in den Sternen.aj
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