Deutlicher Rückgang an falschen Banknoten
Die Bundesbank hat im Jahr 2018 rund 58.000 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 3,4 Millionen Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen sank gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent. Rein rechnerisch entfielen damit sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner.
Die Richtung stimmt: Falsche 20-Euro-Scheine gibt es deutlich weniger. Auch die Zahl der mit mehr als 70 Prozent am häufigsten gefälschten 50-Euro-Banknoten ist merklich zurückgegangen.Die Falschgeldzahlen sind deutlich zurückgegangen. Die Einführung der neuen Europa-Serie mit verbessertem Fälschungsschutz ist der Grund dafür.“
Johannes Beermann, für Bargeld zuständige Vorstandsmitglied Deutschen Bundesbank
Die Fälschungen auf die einzelnen Stückelungen verteilten sich 2018 wie folgt:
Noten | Anzahl | Anteil (gerundet) |
5 € | 461 | 1 % |
10 € | 1.173 | 2 % |
20 € | 9.095 | 16 % |
50 € | 41.933 | 72 % |
100 € | 3.514 | 6 % |
200 € | 698 | 1 % |
500 € | 1.146 | 2 % |
Gesamt | 58.020 |
Die Zahl der Fälschungen lag im zweiten Halbjahr 2018 mit rund 26.900 Stück unter dem Aufkommen an Fälschungen im ersten Halbjahr (31.100 Stück).aj
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