RPA, KI & Autonomous Agents – Automation kommt und mache jede zehnte Stelle in 5 Jahren überflüssig

Horváth & Partners
RPA, Cognitive Automation (KI), digitale Assistenten und Autonomous Agents: Drei Viertel der Unternehmen lassen einfache, sich wiederholende Datenverarbeitungsprozesse bereits von Roboterprogrammen erledigen. Künftig wird das durch die Automationswelle noch verstärkt, sagt die aktuelle Studie “Next Generation Process Automation: Integrierte Prozessautomation im Zeitalter der Digitalisierung” (Horváth & Partners). Denn: 93 Prozent der befragten Entscheider geben in der Studie an, ihre Effizienzziele voll erreicht oder sogar übertroffen zu haben.
RPA ist im Vier-Stufen-Modell auf dem Weg zur intelligenten Prozessautomation allerdings nur die Einstiegstechnologie. Die nächsten zwei Stufen, Cognitive Automation und Digital Assistants, werden sich ebenfalls in den nächsten ein bis zwei Jahren etablieren. Derzeit sind sie in etwa jedem dritten Unternehmen im Piloteinsatz oder in Planung.
Horváth
Die verschiedenen Ausbaustufen von Prozessautomation lösen sich dabei nicht gegenseitig ab, sondern werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Die höchste und einzige Stufe, bei der man tatsächlich von künstlicher Intelligenz sprechen kann, ist jedoch noch Zukunftsmusik: die so genannten Autonomous Agents.“
Sebastian Ostrowitz, Horváth & Partners
Cognitive Automation bezeichnet Software aus dem Bereich Machine Learning, die in der Lage ist, auch in unstrukturierten und kleineren Datenmengen Muster zu erkennen und entsprechend einem Algorithmus zu verarbeiten, den sie selbst stetig verbessert. Digital Assistants kommen in der Kommunikation mit Menschen zum Einsatz. Sie verarbeiten und nutzen Text oder Sprache und sind darauf trainiert, menschliche Intentionen zu erkennen.

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KI in Perfektion: Autonomous Agents – intelligente Prozessautomation
Bei dieser intelligenten Prozessautomation verarbeiten komplexe Softwaresysteme Daten unbegrenzter Menge und Art und übernehmen Aufgaben und Entscheidungen, die menschliches Urteilsvermögen übersteigen, etwa beim autonomen Fahren. Der Studie zufolge haben weniger als fünf Prozent der Unternehmen bereits Ansätze dieser Technologie im Einsatz.

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Unternehmen fürchten Mitarbeiterwiderstand
Diese Aussichten, so die Befürchtung vieler Manager, werden bei der Belegschaft Widerstand hervorrufen. Für 55 Prozent der Befragten ist mangelnde Akzeptanz der Mitarbeiter die größte Herausforderung beim verstärkten Einsatz von Automationslösungen. Dennoch hält die Mehrheit an ihren Plänen fest, Prozessautomation der ersten bis dritten Stufe weiter auszubauen.

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Über die Studie
Für die Studie „Next Generation Process Automation“ wurden von Februar bis April 2018 insgesamt 180 Entscheidungsträger aus zwölf Branchen im Wirtschaftsraum D-A-CH befragt. Die Webseite zur Studie finden Sie hier. Die Studie kann per E-Mail bei Frau Lisa Klöckener (lkloeckener@horvath-partners.com) angefordert werden. Hier haben wir bereits eine E-Mail für Sie vorbereitet.aj
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/76006

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