KI bei der Geldwäschebekämpfung: Neobank Bunq siegt gegen niederländische Aufsichtsbehörde DNB
Das ist eine kleine Sensation: Neobank Bunq gewinnt in letztinstanzlicher Grundsatzentscheidung gegen die niederländische Zentralbank (DNB). Vor einigen Monaten klagte die Neobank gegen die DNB, weil sie aktuelle KI-Methoden im Kampf gegen Geldwäsche einsetzen will. Im Urteil stellte sich das Gericht auf die Seite von bunq.

Bunq

Bunq
Heute haben wir Geschichte geschrieben. Das Gericht hat einen Grundstein für weiteren Fortschritt gelegt.”
Ali Niknam, CEO bunq
Die Strategie der DNB zur Bekämpfung von Geldwäsche war nach Ansicht der Neobank veraltet, ineffektiv und nicht geeignet für digitale Banken. Seit einigen Jahren spricht sich bunq daher für neue Richtlinien für die Geldwäschebekämpfung aus, die auch Technologien wie künstliche Intelligenz einbeziehen. In seinem gestrigen Urteil folgte das niederländische Trade and Industry Appeals Tribunal (CBb) in letzter Instanz der Ansicht der Digitalbank.
Während die DNB lediglich auf einseitige Meldungen von Kontoinhabern setzte – ein System, das auf die Ehrlichkeit von Betrügern angewiesen ist – bevorzugt bunq die Nutzung von modernen Technologien wie u. a. maschinellem Lernen, um Geldwäsche effektiv zu bekämpfen.
Erst einen Monat vor der öffentlichen Bekanntmachung des gestrigen Urteils veröffentliche die DNB selbst eine Studie, die sich für effizientere Methoden bei der Bekämpfung von Geldwäsche ausspricht. In dem Bericht forderte die Zentralbank einen neuen Ansatz, der bestimmte technologische Innovationen berücksichtigt, wie das maschinelle Lernen.aj
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