Bei Banken und Versicherern: Telefon ist wichtiger als Facebook und Twitter zusammen

3.450 Online-Affine-Teilnehmer hat Faktenkontor zusammen mit Tolina per Online-Panel nach deren Social-Media-Nutzung befragt. Das Ergebnis: Erstmals ging die Nutzung der Web 2.0-Kanälen ein wenig zurück. Wichtiger ist aber: Nur 29 Prozent der Deutschen im Web 2.0 nutzen die Soziale Medien, um mit ihren Dienstleistern zu kommunizieren – für den Kontakt zu Freunden, Familie und Bekannten nutzen hingegen 83 Prozent die Soziale Medien.
Allein 13 Seiten der 156 Seitigen Studie beschäftigen sich ausschließlich mit Banken und Versicherern.

Seiten unterwegs sind, ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken.Faktenkontor “Social Media-Atlas 2014/2015”
Selbst E-Mails und sogar „echte“ Briefe verwenden die Social Media-Nutzer häufiger für den Kontakt zum Dienstleister als Web 2.0-Kanäle: 90 Prozent nutzen dafür E-Mails, 75 Prozent Briefe. Über die Sozialen Medien nehmen hingegen lediglich fünf Prozent der Social-Media-Nutzer häufig Kontakt zu Dienstleistungsunternehmen auf, zehn Prozent geben an, dies manchmal zu tun, weitere 14 Prozent selten. Mehr als zwei Drittel kommunizieren nie über Soziale Medien mit Dienstleistern.
Kunden sind Social Media-Muffel,
weil es kaum Social Media gibt!
„Die geringe Nutzung ist sicherlich auf zwei Effekte zurückzuführen“, meint Dr. Roland Heintze, Social Media-Experte des Faktenkontors. „Zum einen sind gute Social Media-Angebote im Dienstleistungssektor auch heute noch eher selten zu finden, gerade bei Banken und Versicherern. Zum anderen bevorzugen hier auch Web 2.0-affine Kunden häufig den persönlichen Kontakt auf herkömmlichen Wegen.“



Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/9407

Schreiben Sie einen Kommentar