Bunte NFC-Armbänder fürs berührungslose Bezahlen

Während die Branche noch darüber diskutiert ob Kunden tatsächlich per Apple Watch zahlen möchten, setzt Gemalto zu einem Überholmanöver auf der rechten Spur an: das Unternehmen stattet die “Saracens”, einen der erfolgreichsten Rugby-Union-Sportclubs in Großbritannien mit Prepaid-Armbändern aus, mit denen die Fans ihre Speisen und Getränke im Allianz-Park-Stadion im Norden von London bezahlen können. Das erste Payment-Pilotprojekt basiert auf der “Optelio MiniTag”-NFC-Karte, die vom Armband umschlossen ist. Doch hinter der Meldung steckt viel mehr als nur ein Pilotprojekt.
Im Grunde genommen ist die Lösung von Gemalto nichts anderes als girogo oder die kontaktlose GiroCard: NFC-Technologie, die bereits von einigen hunderttausend Händlern unterstützt wird.Und doch: Es wirkt flotter, moderner und Gemalto verkauft es deutlich hipper. Statt im Kreditkartenformat (das gibt es auch), kommt die Lösung als bunter Schlüsselanhänger – oder jetzt eben als Armband in neun Modefarben. Einziger technischer Unterschied: damit die Bezahlung durchgeführt wird muss das Armband am Terminal oder Automaten kurz angetippt werden. Erst dann erfolgt die Aktivierung und Zahlung.

Durch die Verknüpfung des Armbands mit einer bestehenden Kredit- oder Debitkarte könne es online aufgeladen werden.

„Dies ist bereits das zweite Projekt des Typs „Bargeldloses Stadion“, das wir dieses Jahr in Großbritannien unterstützen, was zeigt, dass tragbare, berührungslose Bezahlfunktionen für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, den Zutritt und die Bezahlung bei Sport-, Musik– und anderen Großveranstaltungen im Trend liegen“, erläutert Philippe Cambriel, President bei Gemalto für Europa, den Mittelmeerraum und GUS. „Die Saracens gelten als einer der fortschrittlichsten Profisportclubs in Europa, was sich auch in der Absicht der vollständigen Implementierung der berührungslosen Armbänder bis zum Beginn der Saison 2015 – 16 widerspiegelt.“aj
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