DekaBank will institutionellen Investoren Zugang zu Kryptowerten schaffen
Das Interesse unter institutionellen Investoren für Blockchain basierte Vermögenswerte und deren sichere Verwahrung steige kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund will die DekaBank jetzt den An- und Verkauf (Kommissionshandel), die Verwahrung und die Verwaltung von Kryptowerten für institutionelle Kunden anbieten. Bereits im vergangenen Jahr sei der Bank der Kommissionshandel von Payment Token erfolgreich gelungen.

DekaBank

DekaBank
Die Blockchain ist im Begriff, den Kapitalmarkt, wie wir ihn heute kennen, entscheidend zu verändern. Das gilt sowohl infrastrukturell als auch produkt- und nachfrageseitig. Wir verfügen über die notwendige Erfahrung, die erforderlichen Lizenzen sowie eine getestete und einsatzbereite Infrastruktur, um Sparkassen und unsere sonstigen institutionellen Kunden bei dieser Transformation zu begleiten. Wir sind bereit, institutionellen Investoren Kryptowerte-Dienstleistungen anzubieten.“
Martin K. Müller, Vorstandsmitglied der DekaBank
Das Wertpapierhaus der Sparkassen habe sich zuvor um eine Kryptoverwahrlizenz nach Kreditwesengesetz (KWG) bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bemüht und im Sommer des vergangenen Jahres eine Lizenz zur Kryptowertpapierregisterführung erhalten. Zusammen mit ihrem Joint Venture SWIAT und der D7-Plattform habe die DekaBank zudem im Rahmen der Sondierungsarbeiten des Eurosystems für die Abwicklung Blockchain-basierter Finanzmarkttransaktionen in Zentralbankgeld (ECB-Trials) zehn Transaktionen über 380 Millionen Euro realisiert und alle wesentlichen Transaktionsrollen, Wertpapiergattungen und Registerarten getestet.Token, Blockchain und Kryptoverwahrung
Ein Payment Token sei dabei eine digitale Abbildung eines intrinsischen oder marktseitig zugesprochenen Wertes durch Nutzung der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) oder Blockchain.
Aufgrund der Dezentralität der Blockchain sei es zwar grundsätzlich möglich, dass Inhaberinnen und Inhaber von Kryptowerten diese in einer eigenen Wallet halten. Dies setze jedoch eine hohe Technikaffinität voraus und sei mit dem Risiko des Verlustes der privaten kryptografischen Schlüssel verbunden. Kundinnen und Kunden eines lizensierten Kryptoverwahrers müssten sich um die Verwahrung ihrer privaten kryptografischen Schlüssel nicht selbst kümmern, sondern verlassen sich auf die Verwahrinfrastruktur eines von der BaFin regulierten Unternehmens.
Institutionelle Investoren würden über das erforderliche Know-how verfügen, die Ressourcen und die Infrastruktur, um die mit diesen Anlagen verbundenen Risiken professionell zu managen. Sofern sie Kryptowerte-Investments für strategisch sinnvoll erachten, etwa zur Diversifikation von Portfolios oder zur Nutzung neuer technologischer Entwicklungen, biete die DekaBank (Website) dieser Kundengruppe nun einen Zugang zu dieser Assetklasse.ft
Sie finden diesen Artikel im Internet auf der Website:
https://itfm.link/223340

Schreiben Sie einen Kommentar